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Lernstil

Wie lerne ich nach dem Kolb-Zyklus?

15 Fragen · ~2 min · Ohne Anmeldung ·

Frage 1 von 15 · Lernstil nach Kolb

Wenn du etwas Neues lernst, was machst du am liebsten zuerst?

Mehr über diesen Test

Das Modell von David Kolb (1984) misst keinen sensorischen Kanal (sehen, hören, lesen, tun), sondern eine Phase des Lernprozesses: eine Erfahrung machen, darüber nachdenken, eine allgemeine Idee daraus entwickeln und sie auf die Probe stellen. Aus diesem Zyklus ergeben sich vier Stile.

  • Divergent: Du betrachtest eine Situation aus vielen Blickwinkeln, bevor du handelst.
  • Assimilierend: Du legst den Schwerpunkt darauf, die dahinterliegende Theorie oder das Modell zu verstehen.
  • Konvergent: Du legst den Schwerpunkt darauf, die Idee auf ein konkretes, praktisches Problem anzuwenden.
  • Akkommodierend: Du lernst durch direktes Ausprobieren und passt dich unterwegs an.

15 Fragen, etwa 3-4 Minuten. Wenn du eher deinen bevorzugten sensorischen Kanal statt deiner Prozessphase suchst, gibt es außerdem den VARK-Lernstiltest.

Alle möglichen Ergebnisse

Divergenter Stil

Du lernst am besten, wenn du eine Situation aus vielen Blickwinkeln betrachtest, bevor du handelst. Kombiniert konkrete Erfahrung und reflektierende Beobachtung.

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„Der divergente Stil kombiniert die ersten beiden Phasen des Kolb-Zyklus, konkrete Erfahrung und reflektierende Beobachtung: Er betrachtet dieselbe Situation aus vielen Blickwinkeln, bevor er entscheidet, welchem er folgt.“

Was dieses Ergebnis bedeutet

Deine Stärke liegt darin, Ideen zu entwickeln und dasselbe Problem aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, bevor du dich auf eine festlegst. Du bist meist einfühlsam gegenüber dem Standpunkt anderer und genießt offene Räume wie eine Diskussion, in der es keine einzig richtige Antwort gibt.

Wie sich das im Alltag zeigt

  • Bevor du entscheidest, betrachtest du es gerne aus mehreren Blickwinkeln, nicht nur dem naheliegendsten.
  • Du bevorzugst reale Fälle und nuancierte Beispiele gegenüber einem Handbuch mit einem einzigen Verfahren.
  • Es frustriert dich, wenn du schnell entscheiden musst, ohne andere Perspektiven bedacht zu haben.

Ein wichtiger Hinweis

Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert vom Modell des erfahrungsbasierten Lernens von David Kolb (1984): Es ersetzt weder die Orientierung durch eine Fachperson aus dem Bildungsbereich noch ein validiertes Instrument wie den Kolb-LSI.

Assimilierender Stil

Du lernst am besten, wenn du die Theorie oder das Modell dahinter verstehst. Kombiniert reflektierende Beobachtung und abstrakte Begriffsbildung.

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„Der assimilierende Stil kombiniert reflektierende Beobachtung und abstrakte Begriffsbildung: Ihn interessiert die unmittelbare Anwendung weniger, dafür mehr, dass die Ideen logisch zusammenpassen.“

Was dieses Ergebnis bedeutet

Deine Stärke liegt darin, verstreute Informationen in ein stimmiges Modell zu ordnen. Du verstehst lieber das Warum von etwas, bevor du es auswendig lernst, und schätzt gut strukturierte und begründete Inhalte mehr als deren unmittelbare praktische Anwendung.

Wie sich das im Alltag zeigt

  • Du suchst, ob es schon eine Theorie oder ein Modell gibt, das erklärt, was du gerade erlebst.
  • Dich interessiert, dass ein Inhalt in sich stimmig ist, mehr als sein unmittelbarer Nutzen.
  • Es frustriert dich, wenn dir die Logik dahinter nicht gut erklärt wird, bevor man dich bittet, es anzuwenden.

Ein wichtiger Hinweis

Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert vom Modell des erfahrungsbasierten Lernens von David Kolb (1984): Es ersetzt weder die Orientierung durch eine Fachperson aus dem Bildungsbereich noch ein validiertes Instrument wie den Kolb-LSI.

Konvergenter Stil

Du lernst am besten, wenn du eine Idee auf ein konkretes, praktisches Problem anwendest. Kombiniert abstrakte Begriffsbildung und aktives Experimentieren.

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„Der konvergente Stil kombiniert abstrakte Begriffsbildung und aktives Experimentieren: Er verwandelt Ideen in konkrete Lösungen, mit wenig Interesse an Theorie, die sich nicht anwenden lässt.“

Was dieses Ergebnis bedeutet

Deine Stärke liegt darin, praktische Probleme zu lösen und zu entscheiden, welche Lösung in der Realität am besten funktioniert. Theorie interessiert dich in dem Maß, in dem sie dir zu etwas Konkretem dient: Was sich nicht anwenden lässt, gerät eher aus deinem Blickfeld.

Wie sich das im Alltag zeigt

  • Bei einem neuen Problem suchst du die wirksamste Lösung und wendest sie so schnell wie möglich an.
  • Du bevorzugst Handbücher oder Anleitungen mit konkreten Schritten gegenüber offenen Diskussionen ohne klares Fazit.
  • Es frustriert dich, Zeit mit abstrakter Theorie zu verlieren, von der du nicht weißt, wann du sie anwenden wirst.

Ein wichtiger Hinweis

Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert vom Modell des erfahrungsbasierten Lernens von David Kolb (1984): Es ersetzt weder die Orientierung durch eine Fachperson aus dem Bildungsbereich noch ein validiertes Instrument wie den Kolb-LSI.

Akkommodierender Stil

Du lernst am besten, indem du aus erster Hand ausprobierst und dich unterwegs anpasst. Kombiniert aktives Experimentieren und konkrete Erfahrung.

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„Der akkommodierende Stil kombiniert aktives Experimentieren und konkrete Erfahrung: Er stützt sich auf Intuition und direktes Ausprobieren, mehr als auf vorherige logische Analyse.“

Was dieses Ergebnis bedeutet

Deine Stärke liegt darin, dich an neue Umstände anzupassen und durch Handeln zu lernen, auch wenn das bedeutet, unterwegs Fehler zu machen. Es fällt dir schwer, lange bei der Theorie zu bleiben, ohne üben zu können, und du vertraust mehr der Intuition und der unmittelbaren Anpassung als der vorherigen Analyse.

Wie sich das im Alltag zeigt

  • Du machst dich lieber daran, etwas Neues auszuprobieren, statt es erst gründlich zu studieren.
  • Du brauchst wenig geschriebenes Material: Du lernst besser durch direktes Üben.
  • Es frustriert dich, lange bei der Theorie zu bleiben, ohne das Gelernte in die Praxis umsetzen zu können.

Ein wichtiger Hinweis

Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert vom Modell des erfahrungsbasierten Lernens von David Kolb (1984): Es ersetzt weder die Orientierung durch eine Fachperson aus dem Bildungsbereich noch ein validiertes Instrument wie den Kolb-LSI.

Orientierendes Ergebnis. Es beschreibt Tendenzen auf Basis deiner heutigen Antworten, kein festes Merkmal und keine abschließende Etikettierung. Es ist keine Diagnose.

Wie dieser Test entstanden ist

Was er misst

Dieser Test misst, in welcher Phase des erfahrungsbasierten Lernzyklus du dich am wohlsten fühlst: die Erfahrung machen, darüber nachdenken, sie begrifflich fassen oder auf die Probe stellen, und welcher Stil sich aus der Kombination zweie…

Was es nicht bedeutet

Dieses Ergebnis ist keine klinische oder pädagogische Diagnose und kein feststehendes Maß für Fähigkeiten.

Seine Grenzen

Es ist eine kurze, populärwissenschaftliche Selbsteinschätzung, nicht der ursprüngliche validierte Fragebogen.

Vollständige Methodik ansehen

Was er misst

Dieser Test misst, in welcher Phase des erfahrungsbasierten Lernzyklus du dich am wohlsten fühlst: die Erfahrung machen, darüber nachdenken, sie begrifflich fassen oder auf die Probe stellen, und welcher Stil sich aus der Kombination zweier benachbarter Phasen ergibt.

Welches Modell verwendet wird

Das Modell von David Kolb beschreibt Lernen als einen Zyklus aus vier Phasen: konkrete Erfahrung, reflektierende Beobachtung, abstrakte Begriffsbildung und aktives Experimentieren. Aus der Kombination benachbarter Phasen ergeben sich vier Stile:

  • Divergent: konkrete Erfahrung + reflektierende Beobachtung.
  • Assimilierend: reflektierende Beobachtung + abstrakte Begriffsbildung.
  • Konvergent: abstrakte Begriffsbildung + aktives Experimentieren.
  • Akkommodierend: aktives Experimentieren + konkrete Erfahrung.

Woher dieses Modell stammt

Das Modell wurde von David A. Kolb in seinem 1984 erschienenen Werk Experiential Learning: Experience as the Source of Learning and Development im Rahmen der Theorie des erfahrungsbasierten Lernens formuliert.

Wie das Ergebnis berechnet wird

Der Test besteht aus 15 Fragen mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten; jede Option vergibt Punkte an einen der vier Stile. Die Punkte jedes Stils werden über die 15 Fragen hinweg summiert, und das Ergebnis ist der Stil mit der höchsten Gesamtpunktzahl.

Was dein Ergebnis bedeutet

Dein Ergebnis zeigt, welche Phase des Lernprozesses dir am natürlichsten liegt und welche Art von Aktivitäten und Materialien dir am angenehmsten sind, um etwas Neues zu lernen.

Was es NICHT bedeutet

Dieses Ergebnis ist keine klinische oder pädagogische Diagnose und kein feststehendes Maß für Fähigkeiten. Es ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson aus dem Bildungsbereich noch das ursprüngliche akademische Instrument, das Kolb Learning Style Inventory.

Grenzen

Es ist eine kurze, populärwissenschaftliche Selbsteinschätzung, nicht der ursprüngliche validierte Fragebogen. Das Kolb-Modell selbst wurde durch spätere Forschung zu erfahrungsbasierten Lernstilen überprüft und differenziert, die die Stabilität dieser Kategorien über Zeit und Kontext hinweg infrage stellt.

Wissenschaftliche Quellen

  • Kolb, D. A. (1984). Experiential Learning: Experience as the Source of Learning and Development. Prentice-Hall.

Wie wir alle unsere Tests bewerten

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich dieser Test vom VARK-Lernstiltest?

Der VARK-Test misst einen sensorischen Kanal (visuell, auditiv, lesend-schreibend oder kinästhetisch). Dieser Test misst eine Phase des Lernprozesses, nach dem Modell von David Kolb: Sie schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern beantworten unterschiedliche Fragen.

Kann ich zwei sehr ähnliche Kolb-Stile haben?

Ja. Das Modell beschreibt eine Tendenz, keine geschlossene Kategorie: Es ist üblich, Merkmale zweier benachbarter Stile des Zyklus zu kombinieren, besonders wenn es stark vom Kontext abhängt (Studium, Arbeit, Hobbys).

Woher stammen diese vier Bezeichnungen (divergent, assimilierend, konvergent, akkommodierend)?

Aus dem Modell des erfahrungsbasierten Lernens von David Kolb (1984), das Lernen als einen Zyklus aus vier Phasen versteht (konkrete Erfahrung, reflektierende Beobachtung, abstrakte Begriffsbildung und aktives Experimentieren). Jeder Stil kombiniert zwei benachbarte Phasen des Zyklus.

Ist dieser Test zuverlässig?

Er ist eine orientierende, populärwissenschaftliche Annäherung, nicht das ursprüngliche akademische Instrument (Kolb Learning Style Inventory). Für eine genauere Einschätzung empfiehlt sich dieser Fragebogen oder die Begleitung durch eine Fachperson aus dem Bildungsbereich.

Wie lange dauert der Test?

Zwischen 3 und 4 Minuten: 15 Fragen mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten.

Alle 6 Fragen ansehen
Ist der Test kostenlos?

Ja, er ist komplett kostenlos: du musst dich weder registrieren noch bezahlen, um den Test zu machen und dein Ergebnis zu sehen.

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