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Lernstil

Lerne ich tiefgehend oder oberflächlich?

15 Fragen · ~2 min

Frage 1 von 15 · Lernansatz (tiefgehend oder oberflächlich)

Wenn ich etwas lerne, versuche ich, es mit bereits Bekanntem zu verknüpfen, statt es nur auswendig zu lernen.

Mehr über diesen Test

1976 beschrieben die schwedischen Forscher Ference Marton und Roger Säljö zwei sehr unterschiedliche Arten, denselben Text zu bearbeiten: Die eine suchte, das Nötigste auswendig zu lernen, um es später abrufen zu können, die andere suchte, den tieferen Sinn zu verstehen und ihn mit bereits Bekanntem zu verknüpfen. Dieser Test misst, zu welcher der beiden du neigst.

  • Oberflächlich: Du lernst das Nötige auswendig, ohne viel darüber hinaus zu suchen.
  • Gemischt: Es hängt stark vom Fach oder deinem Interesse daran ab.
  • Tiefgehend: Du suchst, den Sinn zu verstehen und ihn mit dem zu verknüpfen, was du bereits weißt.

15 Aussagen, etwa 3-4 Minuten. Wenn du eher deinen sensorischen Kanal oder deine bevorzugte Phase im Lernprozess suchst, gibt es außerdem den VARK-Test und den Test zum Kolb-Zyklus.

Alle möglichen Ergebnisse

Oberflächlicher Ansatz

Du tendierst dazu, das Nötigste auswendig zu lernen, ohne unbedingt den Sinn oder die tiefere Verbindung zwischen den Ideen zu suchen.

Mehr über Oberflächlicher Ansatz lesen

„Marton und Säljö beschrieben den oberflächlichen Ansatz als den Versuch, den Text selbst auswendig zu lernen, wobei jeder Teil des Inhalts isoliert behandelt wird, ohne den verbindenden Sinn zu suchen.“

Was diese Punktzahl bedeutet

Deine übliche Art zu lernen konzentriert sich darauf, das Nötige zu behalten, um bei Bedarf antworten zu können, ohne es zwangsläufig mit bereits Bekanntem zu verknüpfen oder zu hinterfragen. Das ist nicht in jedem Fall ein „schlechterer“ Ansatz: Er geht schnell und funktioniert gut bei rein faktischem Inhalt, der kein tiefes Verständnis erfordert.

Wie sich das im Alltag zeigt

  • Du lernst vor allem im Hinblick auf die Prüfung oder Bewertung, nicht darüber hinaus.
  • Es fällt dir schwer, ein Thema mit eigenen Worten zu erklären, wenn du es nicht wörtlich auswendig gelernt hast.
  • Du verknüpfst selten, was du in einem Bereich lernst, mit dem, was du bereits aus einem anderen Bereich weißt.

Ein wichtiger Hinweis

Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von der Unterscheidung zwischen tiefem und oberflächlichem Lernansatz, die Ference Marton und Roger Säljö (1976) beschrieben und John Biggs (1987) später weiterentwickelte: Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Orientierung durch eine Fachperson aus dem Bildungsbereich.

Gemischter Ansatz

Du wechselst zwischen Auswendiglernen und Verstehen, je nach Fach, verfügbarer Zeit oder Interesse am Inhalt.

Mehr über Gemischter Ansatz lesen

„Die meisten Menschen nutzen keinen einzigen, festen Ansatz: Sie passen ihn je nach Fach, verfügbarer Zeit oder dem echten Interesse daran an, es zu verstehen.“

Was diese Punktzahl bedeutet

Du neigst weder ausgeprägt zum Auswendiglernen noch zum tiefen Verstehen. Wahrscheinlich nutzt du einen tieferen Ansatz, wenn dich etwas wirklich interessiert oder du Zeit hast, und einen oberflächlicheren, wenn der Inhalt dich nicht anzieht oder die Prüfung naht.

Wie sich das im Alltag zeigt

  • Du suchst eigene Beispiele, um zu prüfen, ob du etwas verstanden hast, aber nicht immer bei allem, was du lernst.
  • Du verknüpfst Ideen aus verschiedenen Bereichen, wenn dich das Thema interessiert, nicht generell.
  • Du bemerkst den Unterschied zwischen etwas auswendig gelernt und wirklich verstanden zu haben.

Ein wichtiger Hinweis

Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von der Unterscheidung zwischen tiefem und oberflächlichem Lernansatz, die Ference Marton und Roger Säljö (1976) beschrieben und John Biggs (1987) später weiterentwickelte: Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Orientierung durch eine Fachperson aus dem Bildungsbereich.

Tiefgehender Ansatz

Du suchst den tieferen Sinn zu verstehen und ihn mit dem zu verknüpfen, was du bereits weißt, über das hinaus, was für eine einzelne Bewertung nötig wäre.

Mehr über Tiefgehender Ansatz lesen

„Marton und Säljö beschrieben den tiefen Ansatz als die aktive Suche nach dem Sinn eines Textes: ihn mit der eigenen Erfahrung zu verknüpfen, ihn zu hinterfragen und mit eigenen Beispielen zu prüfen.“

Was diese Punktzahl bedeutet

Deine übliche Art zu lernen sucht, die zugrunde liegende Logik zu verstehen, nicht nur Information zu speichern. Du hinterfragst meist, was du liest, suchst eigene Beispiele, um zu prüfen, ob du es verstanden hast, und verknüpfst Ideen aus verschiedenen Bereichen miteinander, auch wenn das länger dauert, als es einfach auswendig zu lernen.

Wie sich das im Alltag zeigt

  • Du kannst etwas Gelerntes mit eigenen Worten erklären, nicht nur wiederholen.
  • Du recherchierst weiter zu einem Thema, das dich interessiert, auch wenn es nicht verpflichtend ist.
  • Du merkst klar, wann du etwas nur auswendig gelernt hast, ohne es wirklich verstanden zu haben.

Ein wichtiger Hinweis

Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von der Unterscheidung zwischen tiefem und oberflächlichem Lernansatz, die Ference Marton und Roger Säljö (1976) beschrieben und John Biggs (1987) später weiterentwickelte: Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Orientierung durch eine Fachperson aus dem Bildungsbereich.

Häufig gestellte Fragen

Ist der oberflächliche Ansatz immer schlecht?

Nicht unbedingt. Er kann für rein faktischen Inhalt (Daten, Namen, konkrete Formeln), der kein tiefes Verständnis erfordert, um nützlich zu sein, ausreichend und effizient sein.

Kann ich in einem Fach einen tiefen und in einem anderen einen oberflächlichen Ansatz verfolgen?

Ja, das ist laut Marton und Säljö der Normalfall: Der Ansatz hängt nicht nur von der Person ab, sondern auch davon, wie sehr sie das Fach interessiert, wie viel Zeit sie hat und was die Bewertung von ihr verlangt.

Wie unterscheidet sich dieser Test von den Tests zum sensorischen Kanal oder nach Kolb?

Der VARK-Test misst den Kanal, über den du Informationen am liebsten aufnimmst, und der Kolb-Test misst die Phase des Prozesses, die du beherrschst. Dieser Test misst etwas anderes: wie sehr du den tieferen Sinn verstehen willst, statt ihn auswendig zu lernen.

Ist dieser Test zuverlässig?

Er ist eine orientierende, populärwissenschaftliche Annäherung, kein validiertes psychometrisches Instrument wie der Study Process Questionnaire von Biggs. Für eine genauere Einschätzung empfiehlt sich die Begleitung durch eine Fachperson aus dem Bildungsbereich.

Wie lange dauert der Test?

Zwischen 3 und 4 Minuten: 15 Aussagen mit jeweils fünf Antwortmöglichkeiten.

Ist der Test kostenlos?

Ja, er ist komplett kostenlos: du musst dich weder registrieren noch bezahlen, um den Test zu machen und dein Ergebnis zu sehen.

Wie lerne ich nach dem Kolb-Zyklus?

Test mit 15 Fragen zum Modell des erfahrungsbasierten Lernens von David Kolb: divergent, assimilierend, konvergent oder akkommodierend.

15 Fragen · ~2 min

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