Die emotionsfokussierte Therapie des Psychologen Leslie Greenberg unterscheidet zwischen der primären Emotion (der direktesten und ehrlichsten Reaktion auf das, was passiert, wie Angst oder Traurigkeit) und der sekundären Emotion (einer nachfolgenden, oft sozial akzeptableren Reaktion, wie Wut, die Angst überdeckt, oder Kühle, die Enttäuschung überdeckt).
- Niedrig: Du bleibst tendenziell bei der Oberflächenemotion, ohne zur dahinterliegenden vorzudringen.
- Mittel: Manchmal gelingt es dir, ohne dass es eine feste Gewohnheit ist.
- Hoch: Du erkennst meist die dahinterliegende Emotion hinter deiner unmittelbaren Reaktion.
15 Aussagen, etwa 3-4 Minuten. Denk an dein übliches Muster, nicht an eine einzelne, sehr aktuelle Situation.
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Niedrige Erkennung der primären Emotion
Du bleibst meist bei der Oberflächenemotion (Wut, Kühle, Angst), ohne zur ehrlicheren Emotion dahinter vorzudringen.
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„In der emotionsfokussierten Therapie sind die Wut, die Angst überdeckt, oder die Kühle, die Enttäuschung überdeckt, sekundäre Emotionen: real, aber nicht diejenigen, die wirklich erklären, was innerlich vor sich geht.“
Was diese Punktzahl bedeutet
Deine Antworten deuten darauf hin, dass es dir bei einer intensiven emotionalen Reaktion schwerfällt, über das Offensichtliche (die Wut, die Angst, die Kühle) hinauszugehen und dich zu fragen, welche tiefere Emotion es laut Greenberg in Wirklichkeit auslöst.
Wie sich das im Alltag zeigt
- Wenn du wütend wirst, hältst du selten inne, um zu überlegen, ob Angst, Traurigkeit oder Enttäuschung dahinterstecken.
- Es fällt dir schwer, die 'wahre' Emotion zu erkennen, die eine intensive Reaktion ausgelöst hat, selbst nachdem sie vorbei ist.
- 'Mir geht's schlecht' von einer konkreten, benannten Emotion zu unterscheiden, fällt dir meistens schwer.
Eine wichtige Klarstellung
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von der Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Emotion der emotionsfokussierten Therapie von Leslie Greenberg (2000): Es ist keine Diagnose und ersetzt keine professionelle psychologische Untersuchung.
Mittlere Erkennung der primären Emotion
Manchmal gelingt es dir, die dahinterliegende Emotion hinter deiner unmittelbaren Reaktion zu erkennen, auch wenn es noch keine feste Gewohnheit ist.
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„Die primäre Emotion zu erkennen ist kein feststehendes Merkmal: Es ist eine Fähigkeit, die sich mit Übung verfeinert, und es ist normal, dass sie in manchen Situationen leichter gelingt als in anderen.“
Was diese Punktzahl bedeutet
Deine Antworten zeigen, dass es dir gelegentlich gelingt, über die unmittelbare Reaktion hinauszugehen und zu erkennen, was wirklich dahintersteckt (Angst, Traurigkeit, ein unerfülltes Bedürfnis), auch wenn das noch nicht deine standardmäßige Art ist, zu verarbeiten, was du fühlst.
Wie sich das im Alltag zeigt
- Manchmal erkennst du, wenn deine schlechte Laune in Wirklichkeit emotionale Erschöpfung oder Traurigkeit verbirgt.
- Es fällt dir leichter, die dahinterliegende Emotion zu erkennen, wenn du danach in Ruhe Zeit hast, darüber nachzudenken.
- Du erkennst, wenn ein spontaner Ärger in Wirklichkeit von etwas kommt, das sich angestaut hat.
Eine wichtige Klarstellung
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von der Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Emotion der emotionsfokussierten Therapie von Leslie Greenberg (2000): Es ist keine Diagnose und ersetzt keine professionelle psychologische Untersuchung.
Hohe Erkennung der primären Emotion
Du erkennst meist klar die ehrlichere Emotion hinter deiner unmittelbaren Reaktion, statt nur an der Oberfläche zu bleiben.
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„Zur primären Emotion vorzudringen beseitigt die sekundäre nicht: Es verhindert nur, dass diese das letzte Wort darüber hat, wie du reagierst.“
Was diese Punktzahl bedeutet
Deine Antworten zeigen eine ausgeprägte Fähigkeit, über die Oberflächenreaktion hinauszugehen. Wenn du wütend wirst, blockierst oder in die Defensive gehst, fragst du dich meist, welche tiefere Emotion dahintersteckt, und es gelingt dir oft, sie ziemlich genau zu erkennen.
Wie sich das im Alltag zeigt
- Du kannst der genauen Emotion, die du fühlst, einen Namen geben, jenseits von 'mir geht's schlecht' oder 'mir geht's gut'.
- Du erkennst, wenn deine Eifersucht, deine Kühle oder dein Ärger in Wirklichkeit Angst oder Schmerz verbergen.
- Nach einem Konflikt verstehst du ziemlich klar, was du wirklich gefühlt hast, jenseits dessen, was du im Moment ausgedrückt hast.
Eine wichtige Klarstellung
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von der Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Emotion der emotionsfokussierten Therapie von Leslie Greenberg (2000): Es ist keine Diagnose und ersetzt keine professionelle psychologische Untersuchung.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet eine primäre von einer sekundären Emotion?
Die primäre ist die direkteste und ehrlichste Reaktion auf das, was passiert (Angst, Traurigkeit, Freude). Die sekundäre ist eine nachfolgende, oft sozial akzeptablere Reaktion, die die primäre überdecken kann (zum Beispiel Wut, die Angst überdeckt).
Ist Wut immer eine sekundäre Emotion?
Nicht immer, aber häufig: Laut Greenbergs emotionsfokussierter Therapie tritt Wut oft als Reaktion auf eine verletzlichere dahinterliegende Emotion auf, wie Angst, Traurigkeit oder das Gefühl von Ungerechtigkeit.
Warum ist es wichtig, die primäre Emotion zu erkennen?
Weil es einen Konflikt meist verschärft, nur auf die sekundäre Emotion zu reagieren (zum Beispiel aus der Wut heraus zu handeln), während das Erkennen und Mitteilen der dahinterliegenden Emotion eine Reaktion ermöglicht, die besser zu dem passt, was wirklich vor sich geht.
Ist dieser Test zuverlässig?
Es handelt sich um eine orientierende, populärwissenschaftliche Annäherung, kein validiertes klinisches Instrument. Um diese Fähigkeit vertieft zu bearbeiten, empfiehlt sich die Begleitung durch eine qualifizierte Psychologin oder einen qualifizierten Psychologen.
Wie lange dauert der Test?
Zwischen 3 und 4 Minuten: 15 Aussagen mit jeweils fünf Antwortoptionen.
Ist der Test kostenlos?
Ja, er ist komplett kostenlos: du musst dich weder registrieren noch bezahlen, um den Test zu machen und dein Ergebnis zu sehen.