Dieser Test, inspiriert vom Modell von Lazarus und Folkman, identifiziert, welche dieser Strategien bei dir gegenüber Stress überwiegt:
- Auf das Problem einwirken.
- Verarbeiten, wie du dich fühlst.
- Es aufschieben.
- Unterstützung in deinem Umfeld suchen.
16 Aussagen, 4-5 Minuten. Denke an dein allgemeines Reaktionsmuster, nicht an eine einzelne Situation.
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Problemzentrierte Bewältigung
Bei Stress ist dein erster Schritt, auf die Ursache einzuwirken: konkrete Lösungen suchen, nicht nur verwalten, wie du dich fühlst.
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„Die problemzentrierte Bewältigung wirkt direkt auf die Ursache des Stresses ein, statt auf die dadurch ausgelöste Emotion.“
Was es kennzeichnet
Deine Standardreaktion auf eine stressige Situation ist die Frage, was man dagegen tun kann, nicht wie du dich zuerst fühlst. Du organisierst, planst und handelst.
Wie sich das im Alltag zeigt
- Du teilst ein großes Problem in handhabbare Schritte.
- Unter Druck priorisierst du, bevor du emotional reagierst.
- Du fühlst dich besser, sobald du zu handeln beginnst, auch wenn das Problem noch nicht ganz gelöst ist.
- Du bevorzugst konkrete Informationen gegenüber allgemeinem Trost.
Deine Wachstumsaufgabe
Dieser Stil funktioniert besonders gut, wenn der Stressor kontrollierbar ist. Wenn das nicht der Fall ist (ein Verlust, eine ungewisse Wartezeit), kann das Beharren auf „Lösen“ mehr Frustration erzeugen; Lazarus und Folkman (1984) schlagen vor, ihn in solchen Fällen mit der emotionszentrierten Bewältigung zu kombinieren, auch wenn jede Situation anders ist.
Eine wichtige Klarstellung
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich: Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson für Psychologie.
Emotionszentrierte Bewältigung
Bevor du handelst, musst du verarbeiten, wie du dich fühlst: Die Emotion zu regulieren ist dein erster Schritt, kein Umweg.
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„Die emotionszentrierte Bewältigung reguliert zuerst, wie du dich fühlst, als vorherigen Schritt, nicht als Ersatz dafür, auf das Problem einzuwirken.“
Was es kennzeichnet
Du musst erst ordnen, was du fühlst, bevor du klar denken kannst. Darüber zu sprechen, es aufzuschreiben oder dich einfach körperlich zu beruhigen, ist für dich ein funktionaler Schritt, keine Zeitverschwendung.
Wie sich das im Alltag zeigt
- Du suchst dich auszusprechen, bevor du wichtige Entscheidungen triffst.
- Du praktizierst eine Form der Regulation (Atmung, Bewegung, kurze Ablenkung), wenn der Stress steigt.
- Du versuchst, die Situation umzudeuten, damit sie emotional weniger wiegt.
- Es fällt dir schwer, gut zu handeln, wenn du vorher nicht verarbeitet hast, wie du dich fühlst.
Deine Wachstumsaufgabe
Es ist besonders nützlich, wenn der Stressor nicht direkt verändert werden kann. Das Risiko besteht, wenn es zur einzigen Strategie wird: die Emotion zu regulieren, ohne je zum Handeln überzugehen, kann lösbare Probleme ungelöst lassen.
Eine wichtige Klarstellung
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich: Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson für Psychologie.
Vermeidende Bewältigung
Deine Tendenz ist, das Problem aufzuschieben oder den Blick davon abzuwenden, zumindest anfangs.
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„Die vermeidende Bewältigung lenkt die Aufmerksamkeit vom Stressor ab: Sie kann kurzfristig eine nötige Verschnaufpause geben, löst aber nichts von sich aus.“
Was es kennzeichnet
Vor etwas, das dich überfordert, ist dein erster Impuls, es aufzuschieben oder aufzuhören, daran zu denken, in der Hoffnung, dass es sich mit der Zeit erleichtert oder löst.
Wie sich das im Alltag zeigt
- Du verschiebst Gespräche oder Entscheidungen, von denen du weißt, dass sie dich Überwindung kosten werden.
- Du lenkst dich aktiv ab, um nicht an das zu denken, was dich beschäftigt.
- Es fällt dir schwer, über das zu sprechen, was mit dir los ist, selbst mit vertrauten Menschen.
- Manchmal hält die Erleichterung, „nicht darüber nachzudenken“, nur kurz an, und das Problem kommt mit mehr Kraft zurück.
Deine Wachstumsaufgabe
Vermeiden ist nicht immer negativ: als kurze Pause, um Abstand zu gewinnen, kann es nützlich sein. Das Problem entsteht, wenn es zur einzigen Strategie wird und der Stressor unbearbeitet bleibt. Sich eine kurze Frist zu setzen, um wieder direkt hinzuschauen, ist eine Strategie, die Lazarus und Folkman (1984) als Alternative dazu beschreiben, sich zum sofortigen Handeln zu zwingen, auch wenn das richtige Tempo in jedem Fall variiert.
Eine wichtige Klarstellung
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich: Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson für Psychologie.
Bewältigung durch soziale Unterstützung
Du suchst aktiv andere Menschen, um mit Stress umzugehen: darüber sprechen und dich begleitet fühlen ist deine Hauptstrategie.
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„Die Bewältigung durch soziale Unterstützung stützt sich auf das nahe Umfeld als aktive Ressource gegen Stress, nicht als letztes Mittel.“
Was es kennzeichnet
Mit jemandem, dem du vertraust, zu teilen, was mit dir los ist, ist nicht nur Aussprechen: Es hilft dir, klarer zu denken und das Gefühl zu haben, die Situation nicht allein zu bewältigen.
Wie sich das im Alltag zeigt
- Du suchst, über das Problem zu sprechen, bevor du entscheidest, wie du handelst.
- Um Rat zu bitten fällt dir natürlich, nicht wie ein Zeichen von Schwäche.
- Du stützt dich in schwierigen Momenten auf dein enges Umfeld.
- Eine andere Perspektive zu hören ändert oft, wie du die Situation siehst.
Deine Wachstumsaufgabe
Die Forschung untermauert soziale Unterstützung stark als Puffer gegen Stress. Die Nuance, auf die zu achten ist, ist, nicht ausschließlich von anderen abhängig zu sein, um dich zu regulieren: sie mit eigenen Ressourcen (Organisation, emotionale Regulation) zu ergänzen, ist ein Aspekt, den Lazarus und Folkmans eigene Forschung (1984) als hilfreich für Momente beschreibt, in denen diese Unterstützung nicht verfügbar ist.
Eine wichtige Klarstellung
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich: Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson für Psychologie.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert der Stressbewältigungstest?
Zwischen 4 und 5 Minuten: 16 Aussagen mit je fünf Antwortmöglichkeiten.
Was sind die vier Bewältigungsstile?
Problemzentriert (auf die Ursache einwirken), emotionszentriert (regulieren, wie du dich fühlst), vermeidend (aufschieben oder den Blick abwenden) und sozial unterstützend (sich auf das Umfeld stützen).
Gibt es einen besseren Stil als die anderen?
Nicht universell. Der problemzentrierte Stil funktioniert besser bei kontrollierbaren Stressoren; der emotionszentrierte, wenn sie sich nicht direkt ändern lassen. Üblich ist, mehrere je nach Kontext zu kombinieren.
Ist es immer schlecht, das Problem zu vermeiden?
Nicht unbedingt: als kurze Pause kann es nützlich sein. Das Risiko entsteht, wenn es zur einzigen Strategie wird und das Problem unbearbeitet bleibt.
Ersetzt dieser Test eine psychologische Untersuchung?
Nein. Es ist eine orientierende, populärwissenschaftliche Annäherung, keine validierte klinische Skala.
Ist der Test kostenlos?
Ja, er ist komplett kostenlos: du musst dich weder registrieren noch bezahlen, um den Test zu machen und dein Ergebnis zu sehen.