Der Soziologe Morris Rosenberg schlug 1965 eine der in der Psychologie am häufigsten verwendeten Skalen zum Selbstwertgefühl vor, die direkte Aussagen („ich fühle mich als wertvoller Mensch“) mit umgekehrt formulierten kombiniert („manchmal fühle ich mich zu nichts nütze“), damit Menschen nicht einfach das antworten, was „besser klingt“.
- Niedrig: Es fällt dir schwer, deinen eigenen Wert anzuerkennen, selbst bei echten Erfolgen.
- Moderat: Dein Selbstwertgefühl variiert stark je nach Kontext oder Moment.
- Hoch: Du behältst eine stabile und positive Einschätzung von dir selbst, ohne nur von externer Bestätigung abzuhängen.
15 Aussagen, etwa 3-4 Minuten. Einige sind, wie im Original, absichtlich umgekehrt formuliert: Lies jede aufmerksam, bevor du antwortest.
Alle möglichen Ergebnisse
Niedriges Selbstwertgefühl
Es fällt dir schwer, deinen eigenen Wert anzuerkennen, selbst bei echten Erfolgen, und du brauchst oft die Bestätigung anderer, um dich gut mit dir selbst zu fühlen.
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„Selbstwertgefühl ist, in Rosenbergs Definition, die globale (positive oder negative) Einschätzung, die eine Person von sich selbst hat. Es ist nicht dasselbe wie Selbstvertrauen in eine konkrete Fähigkeit: Es ist ein grundlegendes Urteil über den eigenen Wert als Person.“
Was diese Punktzahl bedeutet
Deine Antworten zeigen Schwierigkeiten, deine eigenen Qualitäten und Erfolge anzuerkennen, ohne sie kleinzureden. Wahrscheinlich betrifft dich ein Fehler oder eine Kritik unverhältnismäßig stark, und du brauchst externe Bestätigung, um dich einigermaßen gut mit dir selbst zu fühlen.
Wie sich das im Alltag zeigt
- Es fällt dir schwer, ein Kompliment anzunehmen, ohne es herunterzuspielen.
- Ein Fehler kann dazu führen, dass du an deinem allgemeinen Wert zweifelst, nicht nur an diesem konkreten Ergebnis.
- Du vergleichst dich oft mit anderen und ziehst dabei den Kürzeren.
Eine wichtige Klarstellung
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von Morris Rosenbergs Selbstwertgefühl-Skala (1965): Es ist keine Diagnose und ersetzt keine professionelle psychologische Untersuchung.
Moderates Selbstwertgefühl
Deine Einschätzung von dir selbst variiert stark je nach Kontext oder Moment, ohne systematisch negativ zu sein.
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„Selbstwertgefühl ist meist kein festes Merkmal: Es schwankt mit dem Kontext, aktuellen Erfolgen und Misserfolgen sowie den Beziehungen im Umfeld.“
Was diese Punktzahl bedeutet
Deine Antworten zeigen eine Selbsteinschätzung, die stark von der Situation abhängt: In manchen Bereichen fühlst du dich sicher und fähig, in anderen fällt es dir schwerer, deinen eigenen Wert anzuerkennen. Es gibt kein systematisch negatives Muster, aber auch keine in allen Kontexten stabile Basis.
Wie sich das im Alltag zeigt
- Du nimmst ein Kompliment in manchen Bereichen leichter an als in anderen.
- Ein Fehler betrifft dich, bestimmt aber nicht immer, wie du dich den Rest des Tages mit dir selbst fühlst.
- Dein Selbstvertrauen hängt teilweise davon ab, wie es dir zuletzt ergangen ist, nicht von einer stabilen Basis.
Eine wichtige Klarstellung
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von Morris Rosenbergs Selbstwertgefühl-Skala (1965): Es ist keine Diagnose und ersetzt keine professionelle psychologische Untersuchung.
Hohes Selbstwertgefühl
Du behältst eine stabile und positive Einschätzung von dir selbst, ohne allein von externer Bestätigung abzuhängen, um dich gut zu fühlen.
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„Ein gesundes Selbstwertgefühl bedeutet nicht, sich für besser als andere zu halten: Es bedeutet, den eigenen Wert mit derselben Fairness anzuerkennen, mit der man den jeder anderen Person anerkennt.“ — im Sinne von Rosenbergs Ansatz
Was diese Punktzahl bedeutet
Deine Antworten zeigen eine stabile Basis der Selbsteinschätzung: Du erkennst deine Qualitäten und Erfolge an, ohne sie kleinreden zu müssen, und ein Fehler oder eine Kritik bringt die allgemeine Meinung, die du von dir selbst hast, nicht zum Einsturz.
Wie sich das im Alltag zeigt
- Du nimmst ein Kompliment ohne Unbehagen oder das Bedürfnis an, es zu minimieren.
- Du triffst Entscheidungen, ohne ständig von der Zustimmung anderer abhängig zu sein.
- Ein einzelner Fehltritt lässt dich nicht an deinem allgemeinen Wert als Person zweifeln.
Eine wichtige Klarstellung
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von Morris Rosenbergs Selbstwertgefühl-Skala (1965): Es ist keine Diagnose und ersetzt keine professionelle psychologische Untersuchung.
Häufig gestellte Fragen
Warum sind manche Fragen „umgekehrt“ formuliert?
Um zu vermeiden, dass automatisch oder nach dem geantwortet wird, was „besser klingt“. Es ist dieselbe Technik, die Morris Rosenberg in seiner Original-Skala von 1965 verwendete: direkte Aussagen mit umgekehrten zu kombinieren, um ein zuverlässigeres Maß zu erhalten.
Ist das Selbstwertgefühl fest oder kann es sich verändern?
Es kann sich verändern. Auch wenn es eine gewisse Grundstabilität hat, beschreibt die psychologische Forschung das Selbstwertgefühl als sensibel für Kontext, Beziehungen und Erfahrungen, nicht als völlig festes Merkmal.
Bedeutet ein hohes Selbstwertgefühl, nie an mir selbst zu zweifeln?
Nein. Es bedeutet, dass diese punktuellen Zweifel deine grundlegende Selbsteinschätzung nicht zum Einsturz bringen, nicht dass sie nie existieren.
Ist dieser Test zuverlässig?
Es handelt sich um eine orientierende, populärwissenschaftliche Annäherung, inspiriert von Rosenbergs Skala, aber nicht identisch mit ihr. Für eine formale psychometrische Auswertung empfiehlt sich das Originalinstrument und die Begleitung durch eine Fachperson.
Wie lange dauert der Test?
Zwischen 3 und 4 Minuten: 15 Aussagen mit je fünf Antwortmöglichkeiten.
Ist der Test kostenlos?
Ja, er ist komplett kostenlos: du musst dich weder registrieren noch bezahlen, um den Test zu machen und dein Ergebnis zu sehen.