Dieser Test misst eine sehr konkrete Idee, die der Psychologe Walter Riso in Desapegarse sin anestesia (2012) entwickelt: es gibt keine Bindung ohne Angst, sie zu verlieren. Je „unentbehrlicher“ dir eine Beziehung für dein Leben erscheint, desto mehr Angst erzeugt schon die bloße Möglichkeit, sie zu verlieren.
- Niedrig: Die Möglichkeit, jemanden zu verlieren, bestimmt nicht, wie du die Bindung lebst.
- Moderat: Die Angst taucht in konkreten Momenten auf, ohne deine Beziehungen zu dominieren.
- Hoch: Du lebst einen Großteil deiner engen Beziehungen in Erwartung des Verlusts.
15 Aussagen, etwa 3-4 Minuten. Denke an deine engen Beziehungen im Allgemeinen, nicht nur an eine bestimmte.
Alle möglichen Ergebnisse
Angst vor dem Verlassenwerden niedrig
Die Möglichkeit, jemanden Wichtigen zu verlieren, bestimmt im Allgemeinen nicht, wie du deine engen Beziehungen lebst.
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„Keine Angst zu haben, jemanden zu verlieren, bedeutet nicht, weniger zu lieben: Es bedeutet, dass diese Zuneigung nicht davon abhängt, in ständiger Alarmbereitschaft zu leben.”
Was diese Punktzahl bedeutet
Du kannst jemanden intensiv lieben, ohne dass die Möglichkeit, ihn zu verlieren, deine Art dominiert, die Beziehung Tag für Tag zu leben. Walter Riso würde das „Vorlieben” statt „Bedürfnisse” nennen: Du entscheidest dich, mit jemandem zusammen zu sein, du bist nicht darauf angewiesen, um emotional zu überleben.
Wie es sich im Alltag zeigt
- Du genießt die Gegenwart einer Beziehung, ohne damit beschäftigt zu sein, ob sie andauern wird.
- Eine kleine punktuelle Distanzierung löst nicht automatisch die Angst aus, die andere Person zu verlieren.
- Du kannst dir dein Leben vorstellen, wenn auch mit Traurigkeit, ohne eine bestimmte Beziehung.
Ein wichtiger Hinweis
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von den Ideen Walter Risos zu Bindung und Verlustangst (Desapegarse sin anestesia, 2012) sowie der allgemeinen Literatur zu diesem Thema: Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson für psychische Gesundheit.
Angst vor dem Verlassenwerden moderat
Die Angst, jemanden Wichtigen zu verlieren, taucht in konkreten Momenten auf, ohne die Gesamtheit deiner Beziehungen zu dominieren.
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„Zu fürchten, etwas zu verlieren, das dir wirklich wichtig ist, ist menschlich; dauerhaft in dieser Furcht zu leben, ist schon etwas anderes.”
Was diese Punktzahl bedeutet
Deine Antworten zeigen, dass in einer bestimmten Bindung (vielleicht der bedeutsamsten) eine gewisse Angst vor der Möglichkeit auftaucht, sie zu verlieren, ohne dass sich diese Angst auf alle deine Beziehungen ausdehnt oder den Großteil deiner emotionalen Energie einnimmt.
Wie es sich im Alltag zeigt
- In Momenten der Unsicherheit über eine bestimmte Beziehung fällt es dir schwerer als sonst, die Gegenwart zu genießen.
- Du hast schon einmal etwas getan, das dich nicht ganz überzeugte, aus Angst, diese Beziehung könnte darunter leiden.
- Abgesehen von diesen punktuellen Momenten ist deine Art, dich zu binden, einigermaßen ruhig.
Ein wichtiger Hinweis
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von den Ideen Walter Risos zu Bindung und Verlustangst (Desapegarse sin anestesia, 2012) sowie der allgemeinen Literatur zu diesem Thema: Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson für psychische Gesundheit.
Angst vor dem Verlassenwerden hoch
Du lebst einen Großteil deiner engen Beziehungen in der einen oder anderen Form in Erwartung des Verlusts.
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„Es gibt keine Bindung ohne Angst, sie zu verlieren”: Je unentbehrlicher dir eine Beziehung für dein Leben erscheint, desto mehr Angst erzeugt schon die bloße Möglichkeit, dass sie endet.
Was diese Punktzahl bedeutet
Walter Riso beschreibt dieses Muster in Desapegarse sin anestesia (2012) als das Leben „auf Messers Schneide”: eine antizipatorische Angst vor dem Verlust, die entsteht, wenn man glaubt, die Quelle einer Bindung sei „alles” und sie zu verlieren wäre buchstäblich das Ende. Deine Antworten deuten in diese Richtung.
Wie es sich im Alltag zeigt
- Du suchst, ohne es dir ganz vorzunehmen, nach Anzeichen, dass sich die andere Person entfernen könnte.
- Es fällt dir schwer, zwischen „jemanden brauchen” und „jemanden lieber in der Nähe haben” zu unterscheiden.
- Wenn eine wichtige Beziehung endet, brauchst du sehr lange, um zu akzeptieren, dass sie wirklich vorbei ist.
Was Riso diesem Muster entgegensetzt
Eine der zentralen Übungen des Buches besteht darin, das Verb „brauchen” durch „vorziehen” zu ersetzen: ehrlich zu sagen „ich ziehe dich vor” statt „ich brauche dich” ist laut Autor kein Wortspiel, sondern eine echte Veränderung im Umgang mit der Verlustangst. Eine andere ist, „das Schlimmste, was passieren könnte” bewusst zu akzeptieren, statt zu vermeiden, daran zu denken: Laut Riso verringert sich die begleitende antizipatorische Angst paradoxerweise, wenn man sich das gefürchtete Szenario bewusst vorstellt.
Ein wichtiger Hinweis
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert von den Ideen Walter Risos zu Bindung und Verlustangst (Desapegarse sin anestesia, 2012) sowie der allgemeinen Literatur zu diesem Thema: Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson für psychische Gesundheit.
Häufig gestellte Fragen
Worauf stützt sich dieser Test?
Auf die Ideen des Psychologen Walter Riso zu Bindung und Verlustangst, entwickelt in seinem Buch Desapegarse sin anestesia (2012), zusammen mit der allgemeinen Literatur zu Angst vor dem Verlust enger Bindungen.
Ist Angst vor dem Verlassenwerden dasselbe wie ängstliche Bindung?
Sie sind eng miteinander verwandt. Die von Bowlbys Bindungstheorie beschriebene ängstliche Bindung konzentriert sich auf das Bedürfnis nach ständiger Bestätigung; die Angst vor dem Verlassenwerden, die dieser Test misst, konzentriert sich spezifisch auf die Angst vor der Möglichkeit des Verlusts selbst, mit einem anderen theoretischen Ursprung (der Philosophie des Loslassens, die Riso aufgreift).
Was unterscheidet „brauchen” von „vorziehen”, laut Riso?
Laut dem Autor bedeutet „brauchen”, zu glauben, man könne ohne diese Person nicht leben, was eine ständige antizipatorische Angst vor dem möglichen Verlust erzeugt. „Vorziehen” bedeutet, sich zu entscheiden, mit jemandem zusammen zu sein und es zu genießen, solange es dauert, und zu akzeptieren, dass das Leben weitergehen würde, wenn die Beziehung endete.
Ersetzt dieser Test eine psychologische Bewertung?
Nein. Es ist ein kurzer, populärwissenschaftlicher Test. Wenn die Angst, nahestehende Menschen zu verlieren, erheblichen und anhaltenden Kummer erzeugt, ist die Beratung durch eine Fachperson für Psychologie der geeignetste Weg.
Wie lange dauert der Test?
Zwischen 3 und 4 Minuten: 15 Aussagen mit jeweils fünf Antwortmöglichkeiten.
Ist der Test kostenlos?
Ja, er ist komplett kostenlos: du musst dich weder registrieren noch bezahlen, um den Test zu machen und dein Ergebnis zu sehen.