Die Psychologen Gary Pfeiffer und Paul Wong beschrieben 1989 Eifersucht als ein Phänomen mit drei Komponenten: einer kognitiven (Gedanken und Interpretationen über eine mögliche Bedrohung), einer emotionalen (die Unruhe oder das Unbehagen, das sie erzeugt) und einer verhaltensbezogenen (nachprüfen, fragen, überwachen). Dieser Test misst alle drei zusammen.
- Niedrig: Du vertraust der Beziehung, ohne sie ständig überprüfen zu müssen.
- Moderat: Es gibt punktuelle Situationen, die Zweifel auslösen, ohne ein dominantes Muster zu sein.
- Hoch: Zweifel, Kontrolle oder Unruhe bestimmen einen großen Teil der Beziehung.
15 Aussagen, etwa 3-4 Minuten. Denke an dein übliches Muster in der Beziehung, nicht an eine sehr aktuelle, einzelne Episode.
Alle möglichen Ergebnisse
Niedrige Eifersucht
Du vertraust der Beziehung, ohne sie ständig überprüfen zu müssen. Der Zweifel scheint deinen Alltag als Paar nicht zu bestimmen.
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„Pfeiffer und Wong beschreiben Eifersucht als eine Kombination aus Denken, Fühlen und Verhalten: argwöhnen, Unruhe spüren und nachprüfen. Wenn alle drei Komponenten niedrig sind, trägt Vertrauen die Beziehung, ohne dass Kontrolle nötig ist.“
Was diese Punktzahl bedeutet
Deine Antworten zeigen kein Muster von anhaltendem Argwohn, Unruhe oder Kontrolle in der Beziehung. Du kannst einen gelegentlichen Stich von Unsicherheit spüren, wie es menschlich ist, aber das scheint deine Art, in der Partnerschaft zu sein, nicht zu bestimmen.
Wie es sich im Alltag zeigt
- Du spürst nicht das Bedürfnis, das Handy oder die sozialen Netzwerke deines Partners oder deiner Partnerin zu überprüfen.
- Ein zweideutiger Kommentar geht dir nicht stundenlang im Kopf herum.
- Du freust dich vorbehaltlos, wenn dein Partner oder deine Partnerin Pläne macht, die dich nicht einschließen.
Ein wichtiger Hinweis
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert vom Eifersuchtsmodell von Gary Pfeiffer und Paul Wong (1989): Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Orientierung einer qualifizierten Fachperson.
Moderate Eifersucht
Es gibt punktuelle Situationen (eine Ex-Person, ein zweideutiger Kommentar), die Zweifel auslösen, ohne dass dies ein dominantes Muster in der Beziehung ist.
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„Ein gewisses Maß an Eifersucht ist in Paarbeziehungen praktisch universell: Der relevante Unterschied ist nicht, sie irgendwann zu spüren, sondern wie häufig und intensiv sie sich festsetzt.“
Was diese Punktzahl bedeutet
Deine Antworten zeigen eine gewisse Aktivierung von Zweifel oder Unruhe in konkreten Situationen (eine Ex-Person, ein Vergleich, ein zweideutiger Kommentar), ohne das anhaltende Muster von Kontrolle oder ständiger Überprüfung zu erreichen.
Wie es sich im Alltag zeigt
- Du spürst eine gewisse Anspannung in bestimmten Situationen, eher als generell.
- Manchmal fällt es dir schwer, nicht über einen Plan deines Partners oder deiner Partnerin ohne dich nachzugrübeln, auch wenn das nicht üblich ist.
- Du erkennst den Zweifel, wenn er auftaucht, ohne dass er die gesamte Beziehung dominiert.
Ein wichtiger Hinweis
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert vom Eifersuchtsmodell von Gary Pfeiffer und Paul Wong (1989): Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Orientierung einer qualifizierten Fachperson.
Hohe Eifersucht
Zweifel, Kontrolle oder Unruhe scheinen einen großen Teil davon zu bestimmen, wie du die Beziehung erlebst.
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„Wenn die verhaltensbezogene Komponente der Eifersucht (nachprüfen, fragen, überwachen) konstant wird, erzeugt sie meist den gegenteiligen Effekt des angestrebten: Statt zu beruhigen, untergräbt sie das Vertrauen, das sie schützen soll.“
Was diese Punktzahl bedeutet
Deine Antworten zeigen ein anhaltendes Muster in allen drei Komponenten, die Pfeiffer und Wong beschreiben: Du deutest zweideutige Signale als Bedrohung (kognitiv), spürst häufig Unruhe (emotional) und verspürst das Bedürfnis, nachzuprüfen oder zu fragen (verhaltensbezogen).
Wie es sich im Alltag zeigt
- Es fällt dir schwer, deinem Partner oder deiner Partnerin voll zu vertrauen, wenn er oder sie nicht bei dir ist.
- Du schaust oder verspürst die Versuchung, das Handy oder die sozialen Netzwerke deines Partners oder deiner Partnerin zu überprüfen.
- Ein zweideutiger Kommentar kann dir stundenlang im Kopf herumgehen.
Ein wichtiger Hinweis
Dieses Ergebnis ist orientierend und populärwissenschaftlich, inspiriert vom Eifersuchtsmodell von Gary Pfeiffer und Paul Wong (1989): Es ist keine Diagnose und ersetzt nicht die Orientierung einer qualifizierten Fachperson. Wenn dieses Muster erhebliches Unbehagen verursacht oder die Beziehung beeinträchtigt, kann eine Paar- oder Einzeltherapie helfen, es vertieft zu bearbeiten.
Orientierendes Ergebnis, keine Diagnose. Es beschreibt, wie du dich heute beschrieben hast, keine Störung und keinen klinischen Befund, und es ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson für psychische Gesundheit. Wenn dich das, was du fühlst, überfordert oder länger anhält, sprich es am besten mit einer Fachperson durch.
Wie dieser Test entstanden ist
Dieser Test misst dein gewohntes Eifersuchtsniveau in der Partnerschaft, verstanden als ein Phänomen mit drei Komponenten: Gedanken angesichts einer möglichen Bedrohung, die Emotion, die sie auslöst, und das Kontrollverhalten, das sie herv…
Dieses Ergebnis ist keine klinische Diagnose und ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson.
Es handelt sich um eine selbst durchgeführte, populärwissenschaftliche Version, inspiriert vom Modell von Pfeiffer und Wong, kein validiertes klinisches Instrument.
Vollständige Methodik ansehen
Was er misst
Dieser Test misst dein gewohntes Eifersuchtsniveau in der Partnerschaft, verstanden als ein Phänomen mit drei Komponenten: Gedanken angesichts einer möglichen Bedrohung, die Emotion, die sie auslöst, und das Kontrollverhalten, das sie hervorruft.
Welches Modell verwendet wird
Er basiert auf dem multidimensionalen Modell der Eifersucht, das drei Komponenten unterscheidet:
- Kognitiv: Gedanken und Interpretationen über eine mögliche Bedrohung der Beziehung.
- Emotional: die Unruhe oder das Unbehagen, das diese Interpretation erzeugt.
- Verhaltensbezogen: nachprüfen, fragen oder überwachen als Reaktion.
Woher dieses Modell stammt
Das Modell formulierten die Psychologen Gary Pfeiffer und Paul Wong 1989 in einem Artikel, der in der Fachzeitschrift Journal of Social and Personal Relationships veröffentlicht wurde.
Wie das Ergebnis berechnet wird
Jede der 15 Aussagen verteilt Punkte (von 0 bis 3) auf die drei Ergebniskategorien (niedrig, moderat, hoch), je nach deinem Grad der Zustimmung. Die Punkte jeder Kategorie werden über alle 15 Aussagen hinweg addiert, und die Kategorie mit der höchsten Gesamtpunktzahl ist dein Ergebnis.
Was dein Ergebnis bedeutet
Das Ergebnis beschreibt, mit welcher Häufigkeit und Intensität die drei Komponenten der Eifersucht in deiner aktuellen Beziehung auftreten, nicht ob ein realer Grund besteht, sie zu empfinden. Ein niedriges Maß an gelegentlicher Eifersucht ist praktisch universell.
Was es NICHT bedeutet
Dieses Ergebnis ist keine klinische Diagnose und ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson. Es zeigt auch nicht, ob dein Partner dir untreu ist: Es misst dein Eifersuchtsmuster, nicht sein tatsächliches Verhalten. Ein hohes Ergebnis macht dich nicht zu einer „schlechten“ oder „toxischen“ Person; es beschreibt ein Muster, an dem man arbeiten kann, besonders wenn es erhebliches Unbehagen in der Beziehung erzeugt.
Grenzen
Es handelt sich um eine selbst durchgeführte, populärwissenschaftliche Version, inspiriert vom Modell von Pfeiffer und Wong, kein validiertes klinisches Instrument. Wie jede Selbstauskunft unterliegt sie der subjektiven Wahrnehmung des Moments und kann je nach Phase der Beziehung variieren.
Wissenschaftliche Quellen
- Pfeiffer, S. M., & Wong, P. T. P. (1989). Multidimensional jealousy. Journal of Social and Personal Relationships, 6(2), 181-196.
Häufig gestellte Fragen
Ist es immer ein Problem, irgendwann Eifersucht zu spüren?
Nein. Ein niedriges Maß an gelegentlicher Eifersucht ist in Paarbeziehungen praktisch universell. Das relevante Muster ist die Häufigkeit, die Intensität und ob es den Alltag bestimmt, nicht die völlige Abwesenheit des Gefühls.
Was unterscheidet Eifersucht von Misstrauen?
Sie hängen zusammen, sind aber nicht dasselbe: Eifersucht ist die Reaktion (Denken, Fühlen, Verhalten) auf eine wahrgenommene Bedrohung der Beziehung, während Misstrauen eine grundlegende Überzeugung darüber ist, ob man der anderen Person vertrauen kann.
Bedeutet ein hohes Ergebnis, dass mein Partner oder meine Partnerin mir untreu ist?
Nein. Dieser Test misst dein Eifersuchtsmuster, nicht das tatsächliche Verhalten deines Partners oder deiner Partnerin. Eifersucht kann hoch sein, ohne dass ein realer Grund existiert, und niedrig, auch wenn einer existiert.
Ist dieser Test verlässlich?
Es handelt sich um eine orientierende, populärwissenschaftliche Annäherung, inspiriert vom Modell von Pfeiffer und Wong (1989), kein validiertes klinisches Instrument. Um dieses Muster vertieft zu bearbeiten, empfiehlt sich die Begleitung durch eine Fachperson.
Wie lange dauert der Test?
Zwischen 3 und 4 Minuten: 15 Aussagen mit jeweils fünf Antwortmöglichkeiten.
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Ist der Test kostenlos?
Ja, er ist komplett kostenlos: du musst dich weder registrieren noch bezahlen, um den Test zu machen und dein Ergebnis zu sehen.