Arbeite ich lieber mit Daten oder mit Ideen?
Kurzer Test mit 15 Fragen zu einer der beiden Achsen des RIASEC-Hexagons nach Dale Prediger: die Arbeit mit konkreten Daten oder abstrakten Ideen.
Kurzer Test mit 15 Fragen zu einer der beiden Achsen des RIASEC-Hexagons nach Dale Prediger: die Arbeit mit konkreten Daten oder abstrakten Ideen.
Kurzer Test mit 15 Fragen zur zweiten Achse des RIASEC-Hexagons nach Dale Prediger: die Arbeit mit Menschen oder mit Objekten, Daten und Systemen.
Test mit 15 Fragen dazu, was du von einem Job erwartest: Leistung, Unabhängigkeit, Anerkennung, Beziehungen, Unterstützung oder Rahmen (O*NET-Modell).
Berufsorientierungstest mit 15 Fragen nach Hollands RIASEC-Modell: realistisch, investigativ, künstlerisch, sozial, unternehmerisch oder konventionell?
Die Berufsorientierung geht von einer einfachen, aber ohne Hilfe schwer zu beantwortenden Frage aus: Welche Art von Studium oder Arbeit passt wirklich zu dem, wer du bist, jenseits dessen, was man angeblich studieren „sollte“? Der US-amerikanische Psychologe John Holland schlug 1997 das weltweit meistgenutzte Modell zur Beantwortung dieser Frage vor, bekannt als RIASEC.
Das Modell beschreibt sechs Arten beruflicher Interessen, dargestellt als Sechseck, in dem sich benachbarte Typen ähnlicher sind als gegenüberliegende:
Fast niemand ist ein einziger reiner Typ: Die meisten Menschen erkennen sich in zwei oder drei benachbarten Typen des Sechsecks wieder, was Holland einen dreibuchstabigen „Code“ nennt (zum Beispiel SAI für jemanden, der gleichzeitig sozial, künstlerisch und investigativ ist). Das Modell ist die Grundlage des Self-Directed Search (SDS), des von Holland entwickelten Instruments zu seiner Anwendung, und der Berufsklassifikation des Systems O*NET des US-Arbeitsministeriums, das Tausenden realen Berufen einen RIASEC-Code zuweist.
Das RIASEC-Modell beschreibt Interessen, erklärt aber nicht, warum sie manchmal ignoriert werden. Der britische Pädagoge Ken Robinson bringt in seinem Buch The Element (2009) einen ergänzenden Blick ein: Er nennt den Punkt, an dem natürliche Begabung (das, was dir gut gelingt) und Leidenschaft (das, was du wirklich gerne tust) zusammentreffen, das „Element“, und warnt davor, dass beides nicht dasselbe ist. Er erzählt den Fall von Charles, einem Keyboarder, mit dem er in jungen Jahren spielte: Robinson sagte ihm, er würde gerne so gut Keyboard spielen wie er, und Charles antwortete: „Nein, was du meinst, ist, dass dir die Vorstellung gefällt, Keyboard zu spielen. Wenn du es wirklich liebtest, würdest du es tun.“ Charles übte seit seinem siebten Lebensjahr täglich drei bis vier Stunden, nicht aus Disziplin, sondern, in seinen eigenen Worten, „weil ich es liebe“.
Robinson erzählt auch die Geschichte von Gillian Lynne, einem Mädchen der dreißiger Jahre, das eine britische Schule wegen ihrer ständigen Unruhe im Unterricht fast in eine Sondereinrichtung geschickt hätte. Ein Psychologe sagte, nachdem er beobachtet hatte, wie flüssig sie sich zum Rhythmus eines Radios bewegte, als sie allein im Raum war, zu ihrer Mutter: „Gillian ist nicht krank. Sie ist eine Tänzerin. Bringen Sie sie in eine Tanzschule.“ Sie wurde Solotänzerin des Royal Ballet und Choreografin von Cats und Das Phantom der Oper. Robinson fasst den Fall so zusammen: „Sie musste nur sein, wer sie wirklich war.“
Robinson selbst mahnt zur Vorsicht bei starren Typologie-Werkzeugen wie diesem: Er warnt, dass das Risiko, sich in eine einzige Kategorie einzusperren, „Türen schließt, statt sie zu öffnen“. Unser Test ist eine populärwissenschaftliche, informative Version, die auf dem RIASEC-Modell basiert: Er ist ein Ausgangspunkt, um deine Interessen zu erkunden, keine abschließende Antwort darauf, was du studieren oder womit du dich beschäftigen solltest, und ersetzt nicht die Beratung durch eine spezialisierte Fachperson.
Es ist das Akronym der sechs von John Holland beschriebenen beruflichen Interessentypen: Realistisch, Investigativ, Artistisch, Sozial, Enterprising (unternehmerisch) und Conventional (konventionell).
Nicht genau. Er hilft dir, deine dominanten Interessen zu erkennen, die du danach mit verwandten Studiengängen oder Berufen abgleichen kannst (das System O*NET zum Beispiel weist Tausenden realen Berufen einen RIASEC-Code zu), aber die endgültige Entscheidung hängt von vielen weiteren Faktoren ab: konkreten Fähigkeiten, Kontext, Gelegenheiten und, wie Ken Robinson betont, der echten Leidenschaft dafür, nicht nur dem Interesse.
Ja, das ist üblich: Holland beschreibt zwei- oder dreibuchstabige Codes (zum Beispiel „SAI“), die die im Sechseck am nächsten liegenden Typen kombinieren, kein einziger reiner und ausschließlicher Typ.
Nein. Ein Persönlichkeitstest (wie Big Five) beschreibt stabile Charaktermerkmale; ein Berufsorientierungstest beschreibt Interessen und Vorlieben für Tätigkeits- und Arbeitsumfelder, die sich mit Erfahrung und Ausbildung weiterentwickeln können.
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